"Wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse nicht ernst nehmen - wie sollten es dann andere können?"
Im Zentrum dieses zweitägigen Vertiefungs-Workshops steht das Einüben und Verinnerlichen der Haltung der Gewaltfreien Kommunikation (GFK). Dieses Wochenende bietet Raum, zu entschleunigen und die eigene innere Ausrichtung zu stärken – als Grundlage für bewusstes und verbundenes Handeln, gerade in herausfordernden Momenten.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt hierbei auf der Selbstempathie: Wie können wir uns selbst zugewandt bleiben, wenn wir unter Druck stehen, Fehler machen oder mit starken inneren Reaktionen konfrontiert sind? Wie können wir auch in solchen Momenten handlungsfähig bleiben, ohne uns selbst zu übergehen?
Eng damit verbunden widmen wir uns der Wahrnehmung und dem Ausdruck eigener Grenzen. Wie spüren wir, wann ein „Nein“ stimmig ist? Und wie können wir dieses klar ausdrücken, ohne die Verbindung zu uns selbst und Anderen zu verlieren?
Darüber hinaus kann es – je nach Prozess im Seminar – Raum geben für:
• einen vertieften Zugang zu Verletzlichkeit als Teil lebendiger emotionaler Prozesse
• den bewussten Umgang mit starken Gefühlen wie Ärger
• punktuelle Übungen zur empathischen Präsenz im Kontakt mit anderen
Wir arbeiten überwiegend erfahrungs- und prozessorientiert, mit Übungen in Dyaden und Kleingruppen, angeleiteten Sequenzen sowie Elementen der Körperwahrnehmung.
Ziel ist es, mehr innere Klarheit, Selbstverbindung und Handlungsspielraum zu gewinnen – und die Gewaltfreie Kommunikation als lebendige Praxis im eigenen pädagogischen Handeln und Alltag zu verankern.
Das Seminar richtet sich an Menschen mit Vorerfahrung in der Gewaltfreien Kommunikation (z. B. im Rahmen eines zweitägigen Einführungsworkshops).